Was ist martins jazzproject?

Martin Kärcher Pianist, Klarinettist, Bigbandleader und Komponist hat mit Martins Jazzproject eine Gruppe von befreundeten Musikern um sich, die ihre Erfahrungen aus den verschiedensten Stilrichtungen in Groove, Sound und Klang verwirklichen.

Das Ensemble kann auf ein breites Repertoire und auf die gehobene Qualität der Mitspielerinnen zurückgreifen. Solide Instrumentalarbeit und der sensible Umgang mit Harmonie und Rhythmus gehen bei dieser Band Hand in Hand. Jazz-, Rock-, Soul- und Folkmusik sind die Basis des musikalischen Aktionsfeldes, in dem Besinnliches genauso seinen Raum findet, wie funkige Tanznummern, ausgefeilte Jazzstandards oder wohlbekannte bluesige Klänge aus den 60er und 70er Jahren.

Bei Bedarf kann das Ensemble auf die Größe jeder erdenklichen Veranstaltung angepasst werden vom Trio bis zur Bigbandgröße. Konzerte, Firmenevents, private Feiern, Frühschoppen – es gibt keine Einschränkungen.

Und mit etwas Glück ist das Jazzproject auch mal für einen Schnelleinsatz zur Stelle.

Für Interessierte gibt es außerdem Jazzstücke, Lieder und Arrangements für Ensembles verschiedener Besetzung. Von der Orff-Gruppe über die Jazzcombo bis zur Bigband aus der Feder von Martin Kärcher.

Wir spielen am:

Sonntag , 30. August 2020 – entfällt leider wegen Starkregen

Martins Jazz Project – 13:30 bis 16:00 Uhr -wird verschoben beim Kiosk am Happinger See mit: Sebastian Gigglinger am Saxophon, Martin Kärcher am Piano, Herbert Grünwald am Bass und Hanse Hofmann an den Drums. Seestraße 49 83026 Rosenheim zur Info: www.juzztfriends.de

Samstag 08. August 2020

Sebastian Gigglinger´s clarinet jazz – 09:00 bis 13:00 Uhr Rosenheim frühstückt – Picknick mit Musik Location: Stadtbibliothek am Salzstadel Am Salzstadel. 15 83022 Rosenheim zur Info: www.stadtbibliothek.rosenheim.de

Samstag 28. März 2020

Martins & Martin – bis auf Weiteres verschoben Live Musik in der Campus Bar Location: B&O Parkhotel Dietrich-Bonhoeffer-Str. 31 83043 Bad Aibling Telefon: 08061 389990 zur Info: www.bo-parkhotel.de

martin

Es ist das Gesangliche. Es ist der Rhythmus. Es ist die Form und es ist die Melodie.

Wenn ich an Musik denke, sehe ich mich als kleinen Jungen mit dem Rücken zum Spieltisch der Orgel, durchdrungen vom gewaltigen Klang dieses phänomenalen Instruments und davongetragen von den Stimmen des Chores und vom Glanz der Trompeten. Verzückt von den sphärischen Klängen der Violinen.

Ich sehe mich bei den ersten Versuchen mit Mundharmonika und der Blockflöte, erinnere mich an die frühen Versuche, die Polyphonie der Stimmen zu erfassen, denke an die elektrisierenden Flashs, als ich zum ersten Mal eine Rockband hörte und an all die unbeschreiblichen Momente des Erstaunens, wenn ich ein Orchesterkonzert erleben durfte. Ich sehe die Musiker vor mir, höre ihre Stimmen und Instrumente. Ich verwebe diese Erinnerungen in die Musik dieses Augenblicks. Ich spiele, was ich höre, ich schreibe, was ich im Raum von der Musik sehe und was ich aus ihr lesen kann.

Die Improvisationen sind getragen von der Struktur des Musikstückes. Die Struktur ist die hörbare Beziehung der Musiker zueinander. Musik besteht aus Sound und ist Substanz aus Traum und Sprache. Melodien entstehen aus Gefühlen und aus Bildern der Gegenwart.

Eine Komposition ist ein kurzer Augenblick, der uns weit in die Zeit hineinschauen lässt. Das kann voll Freude und voller Liebe sein. Es kann sehr ernst sein, aber auch sehr lustig. So mag eine Sonate entstehen, ein Bigbandarrangement, ein Blues, eine sehnsuchtsvolle Melodie oder ein Kinderlied.

Das soll meine Musik sein:

Ein kleiner Moment des eigenen Erlebens, ein Ausschnitt aus dem unendlichen Kosmos von Klang, ein real spürbarer Rhythmus, ein Tanz der Körper und Farben.